Industriegeschichte
1185
Erster urkundlicher Nachweis der Slawen als Bergleute, Köhler und Waldschmiede in „Ezzelingveneden“ in der Nähe des Seimbergs (Esse der Veneden-Wenden – heute Erzschwinde)
1340
3 Eisenhämmer verarbeiten das in Brotterode verhüttete Eisenerz
1541
Wöchentlich produzieren 9 Eisenhämmer acht Zentner Eisen.
1694
Auf der „Höh“ wird nach Kupfer gegraben.
1745
In Brotterode gibt es 145 Tabakspinner
1840
In Brotterode arbeiten: 10 Tabakspinner und 15 Tabakschneider; 9 Tabakgroßhändler und 19 Kleinhändler
1892
Beginn der Zigarrenherstellung in Brotterode durch die Fa. Wolff mit 9 Arbeitskräften. Gearbeitet wurde in den Tabakstuben Nickel (Hinter der Kirche), Fuldner (am Mühlrain) sowie im Hause der Betty Kürschner.
1894/1895
Am Seimberg wird die Zigarrenmanufaktur Wolff gebaut.
1910
Die Brotteröder Metallfabriken beschäftigen 84 Personen
1911
Der Eisenerzbergbau im Gehege wird durch die Gewerkschaft „August“ wieder aufgenommen.
1912
530 Zigarrenmacher werden in 4 Zigarrenmanufakturen beschäftigt
1913
Einweihung der „Wolffsfabrik“ auf der Breiten Wiese und der „Phosfabrik“ in der Steinbachstraße.
1938
Baubeginn des Rüstungsbetriebes Wißner in den Stollenwiesen als Zweigbetrieb der Rüstungsfirma Wißner AG Zella-Mehlis (heute AL-Werk)
1990
Übernahme der FER Fahrzeugelektrik GmbH durch die Robert Bosch Fahrzeugelektrik GmbH
1994
Wegen Umstellung auf Erdgas wurde der letzte der beiden 80 m hohen Schornsteine des alten Heizwerkes bei der Fa. Robert Bosch wegen Umstellung auf Erdgas gesprengt
1999
Übernahme des Werkes durch die Firma "Automotive Lighting"